Wanderungen 2025
Gemarkugswanderung 20. September 2025
Am 20. September 2025 begaben sich 12 Personen haben sich morgens um fünf Uhr bei lauen Temperaturen, mit bester Laune, zur Wanderung“ einmal ums Dorf getroffen. Fast pünktlich gestartet, sind wir mit sehr gutem Tempo über den Baumgarten, unterhalb der Rothenburg nach Gresgen gekommen, bei immer noch sternenklarer Neumondnacht, mit einer tollen Sichel am Horizont. Dann auf dem Höhenrücken zwischen großem und kleinem Wiesental, mit Verschnaufpause kurz vor der Kophütte, in der Morgendämmerung, kaum Zeit zum Pipi machen, schon war wieder Aufbruchstimmung. So trabten wir weiter, links vom Zeller Blauen, Fröhnder Windrad, Gedenkstätte Wolfsacker, zum Zeiger, Holder, immer wieder mit Blick auf den Belchen. Auf dem Hau durften wir dann noch Jessi und die vierbeinige Dori in unseren Reihen begrüßen. Kurz nach der Sternenschanze haben wir „Znüni“ gemacht. Nach zwanzig minütiger Pause wurden die erleichterten Rucksäcke wieder aufgeschnallt. Am Böllener Eck verabschiedete sich Markus und Tom, sie sind wieder zurück nach Wieslet gelaufen. Für uns wars dann der Letzte aber auch heftigste Anstieg zum Blechen, welcher aber von allen gemeistert wurde, so konnten wir dann am Kreuz unser Gruppenfoto machen. Es gab noch den obligatorischen Gipfelschnaps und für manche noch Kicherwasser.
Wir machten uns wieder an den Abstieg über Hohkelch, Richtstatt, zwischen kleinem Wiesental und Münstertal. Am Panoramablick spürten wir dann die eher hochsommerlichen Temperaturen und somit war klar, dass wir ehr die schattige Variante, was zudem auch die schönere ist, nehmen werden. Dabei hatte sich unsere Gruppe getrennt, was aber kein Problem war, denn es waren ja einige ortskundige Teilnehmer dabei und es kurz vorm Haldenhof war, „unsere Mittagslokation“ hat alles super funktioniert. Essen und Trinken und die Bezahlung war flott und tadellos, so konnten wir uns auch bald wieder auf den Weg machen, wir hatten hier streckenmäßig Halbzeit. So haben wir nach einem kurzen Stück Westweg die Möglichkeit über den ehemaligen Skihang zum nordöstlichsten Punkt vom Dorf zu kommen. Weiter über den Kreuzwegpass, Spähnplatz, Meierskopfhütte zur Wassertankstelle auf dem Lipple, wo die Gsellingers aufgenommen wurden. Kaum aus den Augen verloren schlich sich schon wieder eine Pause ein. Alsbald waren wir wieder im Schritt zum Roßbodenweg, welcher zur Gleichenhütte führt. Dort wartete Birgit schon auf uns, trotz allem kam schon wieder der Drang zum Pausieren auf, einige hatten schon angefangen Wurzeln zu schlagen, Bernd machte sich schon Sorgen, dass einigen heute der Po von den vielen Pausen mehr Schmerzen wird, als die Schenkelmuskulatur, aber wir kamen dann wieder los um durch die Grube über den Wilsberg mit wunderschöner Himmelsliege, dem Wasen zur Bücklebodenhütte zu kommen. Da war dann unsere letzte große Pause. Nun schon mit der am Horizont gesehenen Nacht machten wir uns wieder auf die Läufe, kamen bald über den Hasel, Weideschuppen Sallneck, ans Kreuz. Dann runter in die Katzhalde, vorbei am Steinbruch Silbereck, Schillifhof, Kreuzeiche zur Deponie. Hier noch mal mit Sicht zum Belchen und dabei die Feststellung wie groß das Kleine Wiesental ist. Mit diesen Eindrücken noch den Katzensprung zurück zu den Autos, wo Robert schon mit einer Belohnung stand.
Wir alle hatten das Ziel sehr sportlich, ohne größere Blessuren überglücklich und das sogar noch bei Tageslicht geschafft.
Wanderführer Bernd Haas